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Immer mehr Städte und Gemeinden in Deutschland plagt die Schuldennot, und so zieht der Pleitegeier immer engere Kreise über diesen Regionen. Doch vom Bergfried der Osterburg in Weida wird sich am Ende dieses Jahres ein virtueller Turmfalke in die Lüfte erheben und den Besuchern einen Überblick verschaffen über die Schönheit und kulturelle Besonderheit des Vogtlandes.
Der Tourismus erschließt die immer seltener werdenden Einkommensquellen, und die Stadt Weida verfügt über Attraktionen für Touristen, gilt sie doch als Wiege des Vogtlandes.
Im wahrsten Sinne des Wortes herausragend ist der Bergfried der Osterburg, das 800 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt Weida. Heinrich I. ließ von 1163 bis 1193 das „feste Haus zu Weida“ erbauen; den Namen Osterburg erhielt es erst im 17. Jahrhundert, hergeleitet von Osterland, der ursprünglichen Bezeichnung für das Land östlich der Saale.
Die Osterburg diente bis zum 15. Jahrhundert als Stammsitz der Herren und Vögte von Weida, aus denen das Fürstengeschlecht der Reußen hervorging. Der Bergfried ist 54 Meter hoch, besitzt 5,70 Meter starke Mauern und zählt zu den ältesten und imposantesten Türmen in Deutschland.
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